Patienten-kontrollierte Analgesie (PCA)

Übelkeit und Erbrechen induziert durch Opioide bei der postoperativen Patienten-kontrollierten Analgesie (PCA)

Die patienten-kontrollierte Analgesie (Selbstverabreichung von Schmerzmitteln) bedeutet Patienten-gesteuerte Schmerzbekämpfung. Die PCA bietet dem Patienten große Vorteile. Er kann eine, an seine individuellen Bedürfnisse angepasste Dosierung der Schmerzmittel vornehmen, um schmerzfrei zu bleiben.

Was ist die Patienten-kontrollierte Analgesie genau?

Die PCA ist ein elektrisch betriebenes Pumpensystem, das direkt, intravenös mit dem Patienten verbunden ist. Der Patient kann sich selbst auf Knopfdruck geringe Mengen Schmerzmittel in festgelegten Zeitabständen verabreichen. Das Gerät hat einige Sicherheitssysteme und ein Alarmsystem. Es ist nach der Verordnung des Arztes eingerichtet.

Bei einer intravenösen Verabreichung ist Morphin (gehört zur Gruppe der Opioide, Schmerzmittel) als wirkungsvolles Medikament für die postoperative Steuerung des Schmerzes anerkannt. Übelkeit und Erbrechen sind jedoch eine häufige Erscheinung beim Einsatz von Opioiden. Daher ist hier eine begleitende Anwendung von injizierbaren Antiemetika notwendig.

Literaturquellen
  • Macintyre PE, Runciman WB, Webb RK. An acute pain service in an Australian teaching hospital: the first year. Med J Australia 1990 ; 153(7) : 417-421.
  • Rapp SE, Ready LB, Greer BE. Postoperative pain management in gynaecology oncology patients utilizing epidural opiate analgesia and patient-controlled analgesia. Gynaecologic Oncology 1989 ; 35(3) : 341-344.
  • Dietmar Herding; Anaesthesie : Journal : Anaesthesiepflege : PCA – die patientenkontrollierte Analgesie im Klinikalltag : Teil 1